Für Photovoltaikausrüstung und Komponenten beginnt eine MES-Einführung mit der Aufnahme von Produktvarianten, Fertigungsaufträgen, Prozesswegen und Rollen vor Ort. Aufgaben werden Linien und Arbeitsplätzen zugeordnet; Start, Rückmeldungen, Mengen, Bestände und Abweichungen werden erfasst, damit Planung und Produktion denselben Fortschritt sehen.
Entsprechend den Qualitätsvorgaben werden Materialchargen, kritische Arbeitsschritte, Anlagendaten und Prüfergebnisse verknüpft. Bei Abweichungen lässt sich die Produkthistorie über Seriennummer oder Charge nachvollziehen, um den betroffenen Umfang einzugrenzen und Maßnahmen zu verfolgen.
Zunächst werden Datenerfassung, Barcode-Regeln, Schnittstellen und Arbeitsabläufe an einer repräsentativen Linie geprüft. Auf Basis des Feedbacks folgt die schrittweise Ausweitung. Funktionen und Lieferumfang richten sich nach dem gemeinsam abgestimmten Projektplan.